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Die « Manufacture d'Orgues MÜHLEISEN » wurde im Jahre 1941 durch Ernest MÜHLEISEN (1897-1981) gegründet. Nach der Lehrzeit bei WEIGLE in seiner Heimatstadt Echterdingen und Tätigkeit bei ROETHINGER in Strassburg, stellte Ernest Mühleisen  1942 seinen Schwager Alfred Kern ein, der ihm verhalf die Arbeiten auf ein vortreffliches Niveau besonders in der Konstruktion zu bringen. Sie arbeiteten zusammen bis 1951 und darüber hinaus an der Restauration und Konstruktion mancher Silbermann Orgeln, im Elsass und am Oberrhein.

1948 schloss sich Georges Emile WALTHER (geb. 1929) dem Unternehmen an. Dieser brachte in den 60.er Jahren bis 1980 der Werkstatt MÜHLEISEN einen neuen Impuls, nachdem er eine Zeit bei RIEGER GLATTER GOETZ sich weitergebildet hat. Er gestaltete inbesondere moderne Gehäuse, und feine Aluminium Trakturen.

 logo historiqueAb 1970 bis 2005, übernahm André Schaerer die Verantwortung für die Intonation. Er hatte bei GONZALES und BECKERATH gelernt und gearbeitet. Zusammen mit Georges F. Walther (geb. 1954) entwickelte sich ab 1976 der Stil der Werkstatt laut der französischen Tradition. 1980 übernahm G.F. Walther die Leitung des Familienunternehmens nach einer Gesellenzeit bei Marcussen.

Ab 1988 hat Jean-Christophe Debely die Intonationsarbeiten mit André Schaerer geteilt. Unter der Leitung von Patrick Armand seit 2008, entwickelt sich heute die Mühleisenwerkstatt weiter. Mitarbeiter seit 1984, zuerst als Geselle, dann in der technischen und wirtschaftlichen Leitung, führt Patrick Armand den Mühleisenstil durch Kontinuität und Bereicherung fort.

2000 wurde das Arbeitsteam für die neue Orgel in Bad Gandersheim (III/P 42/50 R) mit dem Titel «Meilleurs Ouvriers de France» - «unter den besten Handwerkern Frankreichs» ausgezeichnet.

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Mit dem Siegel EPV (Entreprise du Patrimoine Vivant) bilden heute die ca. 10 Mitarbeiter der Werkstatt Mühleisen ein Team von erfahrenen und qualifizierten Fachleute.


Seit dem 1. November 2010 sind die Werkstätte in STRASBOURG-ESCHAU, neben der Nationalen Berufschule für Orgelbau.

Seit über 25 Jahren giessen sie das Pfeifenmetall auf Stärke, ziehen es von Hand ab, bauen Mechanik, Windladen und Gehäuse aus Massivholz, und meistern die modernsten Technologien im Dienst der Orgel.

 

 
   

      
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